21.9.2017, 22:00

Jucker Farm gewinnt den Family Business Award 2017

Der Family Business Award wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Der Preis zeichnet ein besonders nachhaltig handelndes Schweizer Familienunternehmen aus. Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik wurde in einer feierlichen Zeremonie aus den letzten drei Finalisten der Gewinner gekürt: Die Jucker Farm AG aus Seegräben im Kanton Zürich.

Heute Abend wurde an der festlichen Preisverleihung im Berner Kursaal der Gewinner des Family Business Awards 2017 gekürt. Als Finalisten waren die folgenden drei Familienunternehmen im Rennen: Jucker Farm AG aus Seegräben, Ramseier Holding AG aus Bern und Röthlisberger Schreinerei AG aus Gümligen.

In Anwesenheit vieler prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft durfte sich die Familie Jucker über den Award freuen. Die Brüder Martin und Beat Jucker überzeugten die Jury mit ihrer Geschäftsstrategie, mit welcher sie aus dem klassischen Bauernhof ihrer Eltern ein einzigartiges Konzept aus Erlebnishöfen, Ausstellungen und Business-Events entwickelten. Mit ihrer Arbeit beweisen sie eindrücklich, dass Unternehmertum einen Beitrag zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit leisten kann. Die Jucker Farm ergänzt als beispielhaftes Unternehmen die Reihe der bisherigen Preisträger: Fraisa SA (2016), Wyon AG (2015), Entreprises et Domaines Rouvinez (2014), SIGA Holding (2013) und Trisa AG (2012).

Alle drei diesjährigen Finalisten erhielten ein Family Business Award-Zertifikat, welches ihre besonders nachhaltige unternehmerische Tätigkeit attestiert. Darüber hinaus erhielten die Unternehmen einen neuen VW Passat Variant GTE, den Plug-In-Hybrid aus dem Hause Volkswagen. Der effiziente Volkswagen wird die Finalisten ein Jahr lang nachhaltig begleiten. Als diesjähriges Gewinnerunternehmen darf die Jucker Farm das Fahrzeug zudem behalten

Über die Jucker Farm AG
Die Brüder Martin und Beat Jucker wollten mit dem elterlichen Bauernhof einen neuen Weg einschlagen. Nach gigantischen Festen mit Kürbissen und Wettrudern in ausgehöhlten Riesenkürbissen über den Pfäffikersee drohte dem schnell gewachsenen Unternehmen jedoch der Konkurs. Mit viel Energie konnte 2004 eine Unternehmensideologie entwickelt werden.

Die neue Strategie lenkt mit der Herstellung und dem Verkauf von qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkten zurück zu den Wurzeln. Dabei wird eine breitere Diversifikation angestrebt und neben Kürbissen pflanzen die Juckers im Frühling Spargeln und im Sommer Heidelbeeren an. Die landwirtschaftlichen Produkte werden in der Hofküche oder -bäckerei frisch zubereitet und in Hofläden, Hofrestaurants sowie über diverse Grosshändler verkauft.

Daneben setzt das «Jucker Business Modell» auf Naturkunst wie Kürbisausstellungen, auf Erlebnishöfe und auf Events wie Firmenausflüge oder Hochzeiten. Das Hauptziel aller Tätigkeiten sei es, die Gäste glücklich zu machen, was nur mit zufriedenen Mitarbeitenden möglich ist. Diese Tatsache wird auch mit dem Leitsatz «Einfach Freude schaffen für Generationen» betont.

Über den Family Business Award
Die AMAG hat den Family Business Award zu Ehren ihres Gründers und Patrons Walter Haefner ins Leben gerufen, der sich stets für eine echte, gelebte und nachhaltige Firmenkultur eingesetzt hat. Ausgezeichnet werden besonders verantwortungsbewusste und unternehmerisch wirkende Familienunternehmen aus der Schweiz. Zudem verfolgt der Award den Zweck, auf die grosse volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen in der Schweiz aufmerksam zu machen.

Für die Wahl des siegreichen Unternehmens ist eine neunköpfige Jury verantwortlich, welche aus erfahrenen, fachlich bestens ausgewiesenen Persönlichkeiten besteht: Dr. Philipp Aerni, Direktor CCRS Universität Zürich, Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR, Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe, Hans Hess, Präsident Swissmem, Jürg Läderach, Inhaber Confiseur Läderach AG, Dr. Karin Lenzlinger Diedenhofen, VR-Delegierte und Inhaberin Lenzlinger Söhne AG, Dr. Thomas Staehelin, ehem. Präsident Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften VPAG und Franziska Tschudi Sauber, VR-Delegierte und CEO WICOR Holding AG. Präsidiert wird die Jury dieses Jahr von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss.

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